Aktionen des Indersdorfer Frauenbundes
Besuch im Apfelparadies Winklhof
"Es ist Zeit, sich auf die wahren Werte zu besinnen. Auf Natürlichkeit und Qualität verbunden mit jahrelanger Tradition"
Unter dieses Motto stellt sich das Apfelparadies Winklhof in Wurmsham bei Landshut. 40 Mitglieder des Frauenbundes Indersdorf konnten sich davon überzeugen.
Der zertifizierte biologische Bauernhof ist umgeben von Apfelplantagen, wunderbaren Aroniafeldern, Wiesen und Wäldern. Bei einer intensiven Hof- und Plantagenführung erhielten die Damen und 3 Herren einen Einblick in den Anbau, die Verarbeitung und Veredelung der Früchte zu gefriergetrockneten Chips oder die Fruchtsaftgewinnung, bei der alle wertvollen flüssigen Inhaltstoffe im Saft enthalten bleiben. Ein purer Fruchtgenuss. Ein weiteres Standbein des Hofes ist die Alpaka-Zucht. Geführte Alpaka-Wanderungen als Ferienprogramm, an Kindergeburtstagen, für Familien, Verliebte, Gruppen usw. runden das Gesamtkonzept des Erlebnisbauernhofes ab. Ein durch und durch informativer und erlebnisreicher Ausflug nach Niederbayern.

 

Besuch auf dem "Wickimoarhof" in Ottmarshart


Der Katholische Frauenbund Indersdorf besuchte im nahen Ottmarshat  den „Wickimoarhof“. Die Geschichte des Hofes geht zurück bis auf das Jahr 1572. Unser  Mitglied Annemarie Wackerl betreibt den Hof in der 17. Generation als Ackerbaubetrieb; es werden Energiemais, Zuckerrüben, Sommergerste, Winterweizen und Winterraps angebaut. Die Landwirtschaftsmeisterin und Agrarmanagerin hat den Betrieb im Jahre 2004 von den Eltern übernommen. Bis 2004 war es noch ein Milchviehbetrieb mit Portionsweidehaltung und Bullenmast. Seit 2015 ist der Betrieb viehlos. Nach einer ausführlichen Hof- und Feldführung nebst Besichtigung  der Kirche St. Mauritius ging man zum gemütlichen Teil über. Bei verschiedenen Brotaufstrichen, Maisbrot, Brezen und dergleichen wurde noch anregend diskutiert. Ein gelungener Vormittag.

 

 

Marktfest 2017

Impressionen von der Spielstraße

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung 2017

Es ist ein Verein, der sich das ganze Jahr über immer wieder sozial für die Gemeinde einbringt: der Indersdorfer Frauenbund. Bei der Hauptversammlung hat die Vorsitzende Irmi Spicker Bilanz über das vergangene Jahr gezogen und langjährige Mitglieder geehrt.

Die Frauen betrieben wie jedes Jahr einen Stand beim Advent am Kloster. Mit dem Erlös unterstützten sie Menschen in Not: 1500 Euro gingen nach Haiti. „Doris Clotaire hat sich sehr bedankt. Sie wird heuer einige Zeit in Deutschland verbringen, eventuell ergibt sich die Möglichkeit eines Treffens mit ihr hier im Pfarrheim, damit sie über ihre Arbeit berichten kann“, sagte Spicker.

Aus der Diözesan-Aktion spendeten die Frauen 500 Euro „für syrische Mädchen und Frauen, die aus ihrer Heimat geflohen sind und in einem Lager in Jordanien leben. Das Lager ist überwiegend von Frauen verwaltet“, informierte die Vorsitzende.

Beim Weihnachtskonzert der Indersdorfer Musikanten schenkten die Frauen ein weinhaltiges Getränk aus, der Erlös ging an die „Kette der helfenden Hände“ der Dachauer Nachrichten, und beim Indersdorfer Marktfest bringt sich der Frauenbund für die kleinen Besucher mit einem Stand an der Spielstraße ein.

Derzeit hat der Verein 201 Mitglieder und organisiert allerlei Unternehmungen im Jahr. Die Frauen besichtigten zum Beispiel die Indersdorfer Brauerei Tobiasbräu, eine Kaffeerösterei in Jedenhofen oder den Lehrbienenstand im Indersdorfer Industriegebiet. Zudem unternahmen sie eine Wallfahrt nach Maria-Einsiedel, Annecy und La Salette.

Irmi Spicker bedankte sich bei einigen Mitgliedern für ihre jahrelange Treue. Ehrungen gab es für Leni Jodas (35 Jahre), Traudl Weßner (25 Jahre), Sigrid Eschenbecher (20 Jahre) Maria Harrer (15 Jahre) Gerhardine Ziehm, Christel Böller, Elisabeth Wiedmann und Helga Haß (alle zehn Jahre).

 

 
Weltgebetstag 2017

Philippinen - "Was ist den Fair?"

 

 

"Der Frauenbund Indersdorf besuchte die Brauerei „Tobiasbräu“ in Ried.

Bei einer Führung mit Tobias Socher, dem Inhaber der Brauerei erfuhren die Damen viel Wissenswertes über die Kunst des Brauens.  „Tobiasbräu“ wurde im Jahre 2007 vom Brau- und Malzmeister Tobias Socher gegründet. Das Sudhaus hat eine Kapazität von 500 Litern. Es werden ca. 12.000 Liter Bier im Jahr produziert. Die interessierten 21 Damen und 2 Herren ließen sich Kostproben des Märzen-Bieres und des Hellen Bieres schmecken. Der Nachmittag klang bei Kaffee und Kuchen im Bauernhof Cafe „Bumbaur“ aus."

 

45 Jahre Frauenbund Indersdorf

Wallfahrt Maria-Einsiedeln, Annecy, La Salette

Das 45-jährige Bestehen nahm der Frauenbund Indersdorf zum Anlass, mit dem geistlichen Beirat Pfarrer Dr. Stefan Hauptmann eine fünftägige Pilgerfahrt nach Frankreich zu unternehmen. Thema der Wallfahrt war „Das heilige Jahr der Barmherzigkeit“. Hauptziel war der Marien-Wallfahrtsort La Salette in den französischen Alpen, in der Nähe von Grenoble in 1800 Metern Höhe gelegen. Am 19. September 1846 erschien dort den beiden Hirtenkindern Maximin Giraud, der damals 11 Jahre alt war, und der fünfzehnjährigen Melanie Calvat die Muttergottes.

Weitere Höhepunkte auf dieser Fahrt:

- die Kartause Buxheim mit seinem wertvollen Chorgestühl

- Maria Einsiedeln mit der schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle

- di- die wunderschöne Stadt Annecy mit der Basilika der Visitation, in der die   Gebeine des heiligen Franz von Sales und Johanna Franziska von Chantal ruhen.

      - dem Wallfahrtsort Notre Dame de Myans

     - das Kloster der Visitation in Solothurn. Dort feierten wir den Abschlußgottesdienst. . Eine der Schwestern dort feierte an diesem Tag ihr Professjubiläum. Die Freude ihrerseits über unseren Besuch war groß.  

Durch die tolle Zusammenstellung und Organisation der Wallfahrt durch Pfr. Stefan Hauptmann erwiesen sich diese 5 Tage als sehr segensreich und stimmig. Auf diesem Wege nochmals ein herzliches Dankeschön an ihn.


 

 

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Vorstandschaft 2016 - 2018

 

Lehrbienenstand Indersdorf

 

 

Besuch in der Moschee in Penzberg

 

Impressionen Spielstraße Marktfest 2015

 

 

Besuch im Augustiner Chorherren Museum

Der Frauenbund Indersdorf besuchte mit einer großen Gruppe heimatgeschichtlich interessierter Damen das Augustiner Chorherren Museum in Indersdorf. Geführt von Hans Kornprobst staunte die Gruppe über die vielen Exponate und vor allem über die vielen Geschichten und Anekdoten, die damit verbunden sind. Nicht zuletzt erfuhren sie auch, welche mühevollen Kleinstarbeit notwendig war, um dieses Museum überhaupt zu realisieren. Als Geste der Anerkennung überreichte der Frauenbund eine Spende in Höhe von 200,00 €.

Die meisten der Teilnehmerinnen nahmen sich fest vor, das Museum noch öfter zu besuchen denn „einmal durchgehen reicht nie aus, um alle dies interessanten Texte zu lesen und die Darstellungen auf sich wirken zu lassen." Das Museum ist immer einen Besuch wert. Für alle Interessierten Zweigvereine: www.heimatmuseum-indersdorf.de

 

Fronleichnamsprozession 2015

Bei herrlichem Wetter beteiligte sich der Frauenbund an der diesjährigen Fronleichnamsprozession.

 

 

Radfahrt nach Pasenbach

Ausflug nach Pasenbach, Führung durch die neue Kulturhalle, Besuch der Kirche St. Leonhard mit kurzer Andacht, anschließend gemütliches Beisammensein im Cafe Paso in Esterhofen. Fazit: ein gelungener Nachmittag!!

 

 

Weltgebetstag 2015

Bahamas - "Begreift Ihr meine Liebe?"

 

 

Männer müssen draußen bleiben

"Ich finde es so schön, dass hier alle Generationen zusammenkönnen", freute sich eine Besucherin im Drachenkostüm auf dem Weiberball des Frauenbundes Indersdorf. Recht hatte sie - von der Seniorin im Vampirkostüm bis zur jungen Dame, als Katze verkleidet, alles war im Gasthof Doll in Ried vertreten.

Am auffälligsten aber war eine Gruppe von Frauen, die sich als Erdbeeren verkleideten. Neben den Früchten waren auch viele Damen als Margeriten verkleidet. Doch ganz gleich welches Kostüm, die Stimmung war "super", fand Irmi Spicker, Vorsitzende des Frauenbundes.

Gut unterhalten wurde das weibliche Publikum allemal. Zuerst hatte die Haimhauser Tanzgruppe Dance Fever ihren Auftritt, danach hatten die Damen ausreichend Gelegenheit es ihnen gleichzutun, denn das Duo "Lost Hair" sorgte mit Faschingsmusik für Stimmung.

 

Eine spezielle Kirchenführung

Der Indersdorfer Frauenbund veranstaltete eine Kirchenführung der etwas anderen Art: eine Kirchenführung für Frauen von Frauen über Frauen. Die Darstellung von Frauenfiguren in der Klosterkirche war auf jeden Fall eine spannende, mit vielen Überraschungen und Aha-Erlebnissen gespickte Veranstaltung.

Geführt wurden die Besucherinnen von kompetenten, erfahrenen Damen:

Christel Böller und Pastoralreferentin Judith Seipl.

Hat sich schon einmal jemand Gedanken gemacht über Frauendarstellungen und Frauengestalten in der Klosterkirche? Oder wer hat sich schon einmal bewusst die kleine Namensplakette an der Außenwand der Klosterkirche angeschaut? Der Frauenbund ging diesen Fragen nach.

Die beiden Referentinnen verzichteten dabei auf nähere Erläuterungen zu den verschiedensten Mariendarstellungen, die zudem auch Bestandteil vieler Führungen sind.

Bei dieser Führung ging es um die Darstellung realer Frauen, Heilige Frauen und allegorische Frauendarstellungen.

 

Wer schon einmal bei der Beichte in der Klosterkirche war und den Blick ein wenig nach oben schweifen ließ kennt sie - die Stifterbilder über dem Beichtstuhl. Und hier hängen nicht nur Männerporträts. Hier findet man Porträts der Ricarda von Krain-Orlamünde-Weimar, sächsische Prinzessin, Enkelin des ungarischen Königs Bela und Mutter des Klostergründers. Außerdem gibt es ein Porträt von Bendedicta, Gattin des jüngeren Sohnes des Klostergründers. Pikant ist dabei, dass ihr Sohn Otto VIII. 1208 König Philipp von Schwaben ermordete.

Würde hier auch ein Porträt der großen Stifterin Gräfin Beatrix von Dachau hängen, wäre das eine direkte Verbindung nach Karlsfeld. Denn sie stiftete nach der Ermordung ihres Sohnes die Wehkapelle in der Rothschwaige, deren Steine später zum Bau der ersten Siedlungshäuser verwendet wurden. Aber das Gebiet im Umfeld überließ sie dem Kloster Indersdorf.

 

Auch unter den Heiligendarstellungen findet man viele interessante Frauengestalten: Anna, Barbara, Ursula, Katharina, Juliana, Margareta, Monika.

Die Hl. Anna, nimmt als Mutter Marias eine besondere Rolle ein. Am Seitenaltar wird Anna in deren Stammbaum dargestellt und nur der genaue Betrachter wird die Ranke  genauer betrachten, die der Künstler aus den Herzen von Anna und Joachim sprießen lässt, um die Geburt Mariens zu symbolisieren. Der Hl. Anna begegnen die Besucherinnen später  noch einmal in der ursprünglichen Sakraments- und Taufkapelle.

Das Martyrium der Hl. Barbara steht im Mittelpunkt des ersten  Altars auf der rechten Seite: Nach ihrer Bekenntnis zum Christentum wurde sie nach diverser Folterung vom eigenen Vater erschlagen.

Der Ursulaalter besitzt als einziger der Seitenaltäre noch seine sechs Säulen und wurde seit seiner Rokokoausstattung nicht verändert. Gezeigt wird die Ermordung der Ursula und ihrer Begleiterinnen auf der Rückreise aus Rom, nachdem sie sich weigerte, die Geliebte des Hunnenkönigs zu werden.

An der Außenwand der Klosterkirche befindet sich eine eher unscheinbare Plakette der Rosina Hettenkofer "Adlerwirtin von Regenstauf". Sie war eine denrenigen, die vor dem Gnadenbild am Maria-Hilf-Altar, einer Kopie des Innsbrucker Gnadenbildes, beteten und erhört wurden.

Unter den Altarfiguren sieht man die Gestalt der Hl. Katharina, einer scholastisch wohl hochbegabten Frau, die dem Kaiser dann aber doch zu klug und zu wenig gefügig war: er ließ sie hinrichten, nachdem sie ihn nicht heiraten wollte. Die Legende besagt, dass hier das Rädern nicht funktionierte, weil das Rad brach und dabei den Henker erschlug. Hingerichtet wurde Katharina dann trotzdem und laut Legende von Engeln in den Himmel getragen.  Und so schuf der Münchner Künstler  Andreas Faistenberger am Hochaltar die Schutzpatronin der Jungfrauen und Nonnen, aber auch der Heiratswilligen, der Lehrer und Studenten, der Notare und Tuchhändler und all jener, deren Beruf etwas mit einem Rad zu tun hat.

Auch ungeklärte Geheimnisse entdeckt man, wenn man sich ein wenig näher  mit den Darstellungen von Frauengestalten in der Klosterkirche beschäftigt: Links am Hochalter findet man eine Figur, bei der man sich nicht sicher ist, ob sie die Hl. Juliana oder die Hl. Margareta darstellen soll. Hier scheiden sich die Geister der Gelehrten: Die einen sagen, Juliana könnte es sein, obwohl ihre Symbole, Hostie und Monstranz, fehlen. Andere behaupten, es müsse Margaretha sein, weil diese sonst fehlen würde bei der üblichen bayerischen  Darstellung der "Heiligen drei Madeln" aus der Gruppe der 14 Nothelfer (volkstümlicher Merkspruch: „Margaretha mit dem Wurm, Barbara mit dem Turm, Katharina mit dem Radel, das sind die drei heiligen Madel“).

Eine für die Indersdorfer Klosterkirche bedeutende Frauengestalt ist Monika, die Mutter des Augustinus, auch wenn ihre Gebeine nicht in Indersdorf, sondern in der Augustinus- Kapelle in Rom ruhen.

Monika betete darum, dass ihr Sohn zum Glauben finden möge und wurde letztendlich erhört.

Matthäus Günther und Georg Dieffenbrunner schufen nach Rottenbucher Vorbild die Bilderfolge des zunächst heidnischen Augustinus der im Laufe seines Lebens ein weltweit hoch geachteter Bischof wurde. Allerdings beginnen die Indersdorfer Darstellungen in umgekehrter Reihenfolge: hier beginnt die Geschichte des Augustinus-Zyklus mit der Darstellung der Monika im Altarraum.

Im dritten Teil dieser ganz besondern Führung wurden den Teilnehmerinnen Darstellungen allegorischer Frauengestalten vorgestellt: Im großen Deckengemälde ist es eine Frau, die die Ecclesia, die Hl. Mutter Kirche, verkörpert. Gezeigt werden hier außerdem die Kontinente, um zu demonstrieren, dass Augustinus auf der ganzen Welt verehrt wurde. Und wie werden diese Kontinente dargestellte? Durch Frauengestalten!

Frauenpower, so stellten die Teilnehmerinnen dieser besonderen Kirchenführung fest, rankt sich also rund um die Geschichte, die Legenden und die Darstellungskunst der Klosterkirche - wenn man genau hin schaut.

   

 

Ausflug in die Vergangenheit

"Ein Ausflug führte die Damen des Indersdorfer Frauenbunds diesmal nach Hergertswiesen ins Landtechnische Museum.

Die interessante Ausstellung hatte vielen von ihnen auch deshalb so gut gefallen, weil sich einigen von ihnen ein Großteil der Exponate durchaus bekannt waren und sie sich an ihre Kindheit zurückerinnerten.
Das Museum zeigt historische und landtechnische Raritäten sowie einen umfangreichen Überblick über das frühere Leben in den Dörfern. Es entstand in rund 30 Jahre langer Sammel- und Restaurierungsarbeit. Die meisten Exponate sind aus dem schwäbisch-oberbayerischen Raum und mit viel Liebe zum Detail in einen guten Zustand versetzt worden.   Jedes Stück konnte eine eigene Geschichte erzählen: Von der harten Arbeit in der Zeit, als es noch kaum Maschinen gab und die Bauern und ihre Familien körperlich hart arbeiten mussten, bis hin zu den Orten, an denen sie gestanden haben. Interessant war bei vielen älteren Ausstellungsstücken auch, wie sie die Jahrzehnte bis zu ihrem Fund überlebten. Das älteste Exemplar stammt aus dem Jahr 1855. 
Die Besucherinnen erhielten nicht nur einen Einblick in die technische Entwicklung vom Göpel über einfache Handwerksgeräte bis zum Traktor, sondern sie erfuhren auch vom harten Leben der Bauern und Bäuerinnen."

 

Frauenbund "feiert" Kirchweih !!

Gut besucht war die Veranstaltung des Indersdorfer Frauenbundes "Kirchweihnudeln backen mit Anna Obesser".

Gut gelaunt ließen sich die anwesenden Damen in die Geheimnisse der Kirchweihnudel-Backkunst einweihen und viele notierten sich die kleinen Geheimtipps, wie der Teig besonders locker, keine Nudel dunkler wird als die andere oder wie die richtige Fettzusammenstellung beim Ausbacken Sodbrennen durch Schmalzgebäck verhindert.
Viele Damen griffen beherzt in die Teigschüsseln, um die kleinen Kniffe gleich selbst auszuprobieren - und sie stellten fest, dass es gar nicht so leicht ist wie es aussieht. Als dann der Duft frischer Kirchweihnudeln durch den Pfarrsaal zog, war es völlig egal, dass einige der knusprig lockeren Gebilde eher einer auf dem Rücken zappelnden Schildkröte, als den akkurat geformten Nudeln der Anna Obesser glichen. Geschmeckt haben sie alle.

 

Impressionen zum Marktfest 2014

 

 

 

"Geheimnisse unter Hausfrauen"

Anlässlich der Themenreihe "Hausfrauengeheimnisse" trafen sich Mitglieder des Frauenbundes in einer geselligen Runde im Pfarrheim. Thema war "Aufläufe süss und pikant". Fünf Frauen brachten Kartoffel-Lachsgratin, Seelachs auf Senfmöhren, Reis- und Hirseauflauf, Quarknocken und für die Figurbewussten einen Schlanke-Linie-Pfirsich-Auflauf zur Verkostung mit. Es konnte nach Lust und Laune probiert werden. Die Rezepte gab's dazu, und Tipps und Tricks wurden ausgetauscht.

 

 
Herbst am Gardasee

Der Frauenbund Indersdorf ist an den Gardasee gereist. Über Arco mit seiner verwinkelten und malerischen Altstadt fuhr man nach Riva del Garda. In Malcesine hatten die Damen die Möglichkeit den wöchentlichen Markt zu besuchen. Der Besuch eines wunderschön gelegenen Weingutes und eine Grappa-/Likörfabrik standen ebenfalls auf dem Programm. Ein gelungener Abstecher nach Südtirol!

 

Auf den Spuren des seligen Marold

Der Frauenbund Indersdorf unternahm eine Wanderung nach Straßbach auf den Spuren des seligen Marold. Vorbei am Marterl des Seligen ging es zu einer Kirchenführung in die frühere Wallfahrtskirche St. Ottilia. Hans Kornprobst jun. ließ in einer sehr informativen Kirchenführung die Geschichte dieser wunderschönen, aber renovierungsbedürftigen Kirche lebendig werden. Nach der Kirchenführung ging es zurück nach Indersdorf zum Gasthaus Funk. Bei einer deftigen Brotzeit, Kaffee und Kuchen ließen die Indersdorfer den Nachmittag ausklingen.

 

 

40-Jahr-Feier

Der Indersdorfer Frauenbund feierte 40jähriges Jubiläum. Die vergangenen vier Jahrzehnte waren geprägt von sozialem Bürgerengagement, gegenseitiger Unterstützung und einem starken Miteinander. Damit ist der Frauenbund ein Verein, der eine wichtige Aufgabe übernimmt und aus dem gesellschaftlichen Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken ist. So war es selbstverständlich, dass es viele lobende Worte von Pfarrer Stefan Hauptmann, Bürgermeister Josef Kreitmeir und der Frauenbund-Bezirksvorsitzenden gab.

Mit einem Festgottesdienst in der Klosterkirche dankte der Verein für die vergangenen 40 Jahre und es wurde den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Anschließend begrüßte die Vorsitzende Irmi Spicker neben den Vereinsangehörigen zahlreiche Ehrengäste im Gasthaus Doll in Ried. In ihrem Rückblick ließ sie die Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren. Am 12. Mai 1971 wurde der Frauenbund  ins Leben gerufen. Zur ersten Vorsitzenden wurde Albertine Loderer gewählt. „Der Frauenbund war immer bestrebt, seiner Verpflichtung als ein an die Kirche angelehnter Verein Rechnung zu tragen“, betonte Irmi Spicker. Das Miteinander und Füreinander stand dabei immer an vorderster Stelle. In diesem Sinne ist man seit jeher bemüht, durch sinnvolle und ansprechende Aktivitäten diese Ziele zu erreichen und das Vereinsleben zu gestalten. Hierzu gehörten die Teilnahme am Pfarrfest der Pfarrei Mariä Himmelfahrt mit einem Kaffee- und Kuchenstand. Den Erlös spendet der Frauenbund immer für Belange des Pfarrverbandes. Zu Ostern werden Osterkerzen und Palmbuschen gebastelt und vor allem für Kinder, „die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“, so Irmi Spicker, hat der Frauenbund stets ein offenes Ohr. Es werden jedes Jahr von den Mitgliedern in der Adventszeit selbst gemachte Köstlichkeiten wie Marmeladen, Liköre und Plätzchen verkauft. Der beachtliche Erlös hieraus kommt oftmals Kindern in Krankenhäusern und Heimen zu Gute. Aber auch die Geselligkeit kommt beim Frauenbund nicht zu kurz. Ob mit dem Bus, Rad oder Auto, seit Jahren ist die Frauengruppe überaus aktiv ohne dabei den Vereinszweck aus den Augen zu verlieren. Auf den Fahrten und Reisen werden regelmäßig Kirchen besucht, um mehr über die Gotteshäuser zu erfahren und zu beten. Im Mai gestalten die Frauen immer eine Maiandacht und im Oktober eine Rosenkranz. Ein Höhepunkt in der 40jährigen Vereinsgeschichte war die Fahnenweihe vor 20 Jahren. In einem festlichen Gottesdienst wurde am 26. Mai 1991 in der Klosterkirche die neue Fahne gesegnet. Sie zeigt in goldener Stickerei auf nachtblauem Grund die Fahne die Silhouette der Klosterkirche. Modern präsentiert sich seit 2002 der Frauenbund auf der eigenen Homepage unter www.frauenbund-indersdorf.de, wo Interessierte zahlreiche Informationen und immer die aktuellen  Veranstaltungshinweise finden. Eine ganz besondere Aktion starteten die Frauen 2005. Die Mitglieder hatten sich mit der Gemeinde zusammengetan, um die Glonnkapelle an der Steinernen Brücke zu renovieren. Durch zahlreiche Spenden von Mitgliedern, Geschäftsleuten und engagierten Indersdorfer Bürgern ist es gelungen, die Kapelle wieder instand zu setzen. Bei Bittgängen wird dort Statio gehalten. „Das reizvolle Kleinod ist wieder eingebunden in das pfarrliche und gemeindliche Leben. Für den Frauenbund ist das ein Pluspunkt in Bezug auf Füreinander und Miteinander“, freute sich die Vorsitzende. 2007 sponserte der Verein dem Pfarrheim eine neue Bestuhlung und die Fahnenabordnungen wurden neu eingekleidet. Heute hat der Verein 232 Mitglieder, obgleich es den Angaben von Irmi Spicker immer schwieriger wird, jüngere Frauen zu gewinnen. Im Rahmen der Feierstunde wurde Imelda Wimmer und Irmi Spicker von der Bezirksvorsitzenden Christine Bachinger mit dem Ehrenamtsausweis Bayern vom Bayerischen Landesverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes geehrt. Für 40jährige Mitgliedschaft sagte Irmi Spicker zahlreichen Mitgliedern ein herzliches Vergelt’s Gott. Seit 40 Jahre sind mit dabei: Marlene Bachhuber, Maria Böller, Therese Breitenberger, Maria Burgmair, Kathi Fischhaber, Josefine Götschl, Anni Heimann, Barbara Huber, Katharina Kettl, Martha Kettl, Anna Knebl, Käthe Kornprobst, Magdalena Krimmer, Therese Langheinrich, Edeltraud Ostermeier, Angelina Ostermeier, Magdalena Reichlmeier, Kreszenz Riedl, Rosa Schaaf, Therese Sedlmair, Elisabeth Simanovic und Anni Westermeier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schuster Karin, Salvermoser Michaela, Lochner Andrea in Vertretung der „jungen Riege“ und Dr. Rasso Kaut mit seiner Frau Barbara.

Eine Spende in Höhe von 800 Euro übergab der Indersdorfer Frauenbund an Dr. Rasso Kaut und seine Frau Barbara. Sie ist Apothekerin in Gersthofen. Der Erlös stammt aus dem Verkauf beim Frauenbund-Stand auf dem Weihnachtsmarkt „Advent am Kloster“. Dieser wurde heuer initiiert und organisiert von der „jungen Riege“ des Frauenbundes, berichtet die Vorsitzende Irmi Spicker. Rasso Kaut zufolge wird er den Betrag für Nahtmaterial bei Operationen in Papua Neuguinea Verwendung finden. Rasso Kaut und seine Frau Barbara unterstützen den drittgrößten Inselstaat der Welt im Südpazifik seit Jahren. Es werden mit den Spenden unter anderem dringend benötigte Medikamente und medizinische Geräte in die dortigen Krankenhäuser gebracht. Im Wechsel mit deutschen und ausländischen Ärzten, Apothekern und Krankenschwestern wird versucht, die dortigen Lücken in der Versorgung zu füllen. Rasso Kaut fährt alle paar Monate dorthin um ehrenamtlich und unentgeltlich in den OP-Sälen zu operieren